Pfingstlager 2006 in Ratingen
Wir trafen uns Freitags um 15 :30 Uhr voll bepackt mit Kindern und Eltern im Agnesheim und fuhren mit diesen 30 Leuten zum 30 Minuten entfernten Ratingen. Nachdem alles ausgeladen war, durften die Eltern, die uns dankenswerter Weise gefahren hatten, wieder nach Hause und wir uns mit dem Aufbau der Zelte in mitten eines Spielplatzes beschäftigen.
Die Kinder vergnügten sich so gleich auf diesem und irgendwann hatten es die Leiter mit Unterstützung der Jugendlichen auch geschafft alle 6 Zelte aufzubauen. So gab es bald auch Abendessen und der Rest des Tages konnte so genutzt werden, wie der Einzelne es wollte. Zudem hatten sich die Kinder mehr oder weniger selbst aussuchen dürfen (von 2 Uhr waren die kleinen Jungen und Mädchen heruntergehandelt worden) wann sie schlafen gehen wollten, solange sie es dann auch taten. Das klappte sehr gut und zu später Stunde hatten auch die 4 männlichen Leiter aufgehört sich aus ihrem Witzbuch vor zulesen und gaben ruhe.
Der nächste Morgen wurde pünktlich um 9 : 30 Uhr mit dem Frühstück begonnen und barg für alle (außer denen mit dem Buch) eine weitere Überraschung. Ein Laib Brot war verschwunden und so kam es, dass an diesem morgen keines der Kinder seinen Teller selber abspülen musste, wie es sonst üblich ist, denn dies übernahmen die besagten Vier liebend gerne. Genauso wie das frühe aufstehen am folgenden Sonntag, um einen Bäcker zu suchen, der Brötchen verkaufte und seinen Laden geöffnet hatte.
Aber zurück zu den Spielen, die wir Samstag spielten. Morgens liefen wir durch den Wald zu einer nicht weit entfernten Wiese und spielten Frisbee Rugby. Auf dem Rückweg sollten alle einige Stöcke für ein Lagerfeuer sammeln und einige verstanden darunter mittel große ``Bäumchen`` durch den Wald hinter sich her zum Zeltplatz zu ziehen. Das Lagerfeuer am Abend allerdings wurde gut und entsprechend groß. Bevor dieses stattfand, waren alle mittags im Schwimmbad und danach in der Stadt. Abends wurde sogar noch gegrillt und bald darauf war schon Sonntag morgen und es gab gleitendes Frühstück von 9:30 – 11:00 Uhr. Danach wurden Stühle gebaut, gegessen, weiter gebaut und schließlich gab es eine Messe, denn Pastor Mertes hatte uns extra besucht, um diese für uns zu halten. Nun ging es wieder zur Wiese für eine Partie Fußball und, wie könnte es auch anders sein, noch einmal Frisbee Rugby. Nach dem danach folgendem Abendessen gab es wieder ein Lagerfeuer und dann eine Signaljagd. Die Kinder wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und mussten in Wald nach 10 Leitern suchen, die sich einzeln versteckt hatten und alle 5 Minuten ein Signal abgaben, indem sie mit ihren Taschenlampen leuchteten. Die beste Gruppe fand 6 der Leiter, was eine beachtliche Leistung war.
Der nächste Tag war allerdings schon Montag, unser letzter Tag und es ging ans einpacken. Die Zelte wurden ausgeräumt und gesäubert und umherliegender Müll entfernt. Schnell hatten alle Kinder diese Aufgaben erledigt und konnten sich anderen Dingen zu wenden, wie Völkerball, Brennball, das drehen eines Heimatfilmes mit einer tragischen Liebesgeschichte usw.. Hier noch einmal lobend in den tragenden Rollen erwähnt Vincent – der liebestolle Mörder, Kristina und Simon als Liebespaar und in den besten und authentischsten Nebenrollen Alex, der Bär und Marco, der Ochse, der für das erfüllen seiner Rolle sogar Gras kaute. Natürlich waren auch alle anderen in ihren Rollen sehr gut.
Bald kamen dann aber auch schon die Eltern, die uns abholen wollten und Martin mit dem Lieferwagen an und es ging wieder ans packen, ans einpacken aber diesmal.
Und so ging ein schönes Pfingstlager zu ende, an dem alle Teilnehmer erfolgreich mitgearbeitet haben.
