Sternsinger sagen ja zur Schöpfung!
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() |
Glückliche Könige sammeln über 4000 Euro für Kinder in Not
Marco, Simon und Michelle waren glücklich. Drei anstrengende Tage lagen am Sonntag hinter den drei Sternsingern aus der Gemeinde Herz Jesu. Gemeinsam mit ihren 25 Freundinnen und Freunden waren sie als Kaspar, Melchior und Balthasar mit Stern, gesegneter Kreide und den immer schwerer werdenden Sammelbüchsen in den Straßen von Neumühl unterwegs gewesen.
Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+07“, Christus MansionemBenedicat, über zahllose Türen geschrieben. Doch das Ergebnis ihres Engagements konnte sich wahrlich sehen lassen: Über 4000 Euro kamen bei der Sammlung in Herz Jesu, die für Not leidende Kinder in aller Weltbestimmt sind.
„Es macht einfach Spaß, Sternsinger zu sein. Wir können vielen Kindern helfen, denen es nicht so gut
geht“, freute sich die 9-jährige Sara). Begleitet wurden die kleinen Könige in Neumühl von 10 jugendlichen und erwachsenen Betreuern. „Wir sind begeistert, dass in unserer Pfarrgemeinde so viele Kinder mit Engagement bei der Aktion dabei sind. Aber man darf auch die Jugendlichen und Erwachsenen nicht vergessen, die das Sternsingen als Begleiter erst möglich machen“, so Gabi Haak.
Bereits im Vorfeld der Aktion hatten sich die Sternsinger auf das diesjährige Leitwort „Kinder sagen ja zur Schöpfung! – Tianay ny Haritanan’Atra!“ und das Beispielland Madagaskar vorbereitet. Bundesweit machten die Sternsinger mit ihrer Aktion deutlich, dass Kindern überall auf der Welt der Schutz von Natur und Umwelt wichtig ist. „Wir müssen unsere Umwelt schützen“, erzählt Jasmin, „denn das ist auch für die Mädchen und Jungen in Madagaskar wichtig“.
Während der Vorbereitung auf die Aktion hatten die Sternsinger gelernt, dass ein falscher Umgang mit der Natur weltweite Auswirkungen hat. Darüber hinaus erfuhren die Mädchen und Jungen aus Schmidthorst, dass es in vielen Ländern der Einen Welt gerade die Kinder sind, die zukünftig zum Träger der Entwicklung werden. „Auch die Kinder in Madagaskar lernen, dass man nicht einfach jeden Baum fällen darf“, drückt die 13-jährige Kristina in ihren Worten aus, was sie über das Prinzip
der nachhaltigen Entwicklung gelernt hat. „Wenn man den nämlich verbrennt, kann man später keine Früchte mehr essen. Oder man muss rechtzeitig einen neuen Baum pflanzen – oder besser noch zwei!“
Die Aktion Dreikönigssingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in
Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 3.000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.
Waisenkindern, Kindern mit Behinderungen, ehemaligen Kindersoldaten sowie hungernden, kranken und vernachlässigten Kindern wird mit den Sternsingergeldern geholfen. Rund um den Jahreswechsel waren in allen Teilen Deutschlands wieder geschätzt 500.000 Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs. Bei der kommenden Aktion rund um den Jahreswechsel 2007/2008 werden sich die Sternsinger dann zum 50. Mal auf ihren Weg zu den Menschen machen.




